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Artikel: Matcha vs. Kaffee

Matcha vs. Kaffee
ERNÄHRUNG

Matcha vs. Kaffee

Sanfte Energie statt Nervosität

Kaffee ist für viele Menschen der tägliche Wachmacher. Doch immer mehr greifen bewusst zu Matcha – dem fein vermahlenen Grünteepulver aus Japan. Warum? Weil Matcha Energie anders liefert als Kaffee.

Koffein ist nicht gleich Koffein

Sowohl Kaffee als auch Matcha enthalten Koffein. Der Unterschied liegt in der Matrix, in der es im Körper ankommt.

Kaffee liefert Koffein schnell und ungebremst ins Blut – was oft zu einem starken Peak mit anschließendem Abfall führt. Matcha hingegen enthält zusätzlich die Aminosäure L-Theanin, die die Aufnahme von Koffein verlangsamt und ausgleicht.

Matcha: Fokus statt Nervosität

L-Theanin wirkt beruhigend auf das Nervensystem, ohne müde zu machen. In Kombination mit Koffein entsteht ein Zustand, der häufig als „ruhige Wachheit“ beschrieben wird.

Studien zeigen:

  • erhöhte Alpha-Wellen im Gehirn (verbunden mit Entspannung & Fokus)

  • weniger Nervosität

  • stabilere Aufmerksamkeit

Weniger Stressreaktion

Kaffee kann bei empfindlichen Menschen die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin erhöhen – typische Stresshormone. Matcha wirkt hier deutlich milder.

Gerade bei Personen mit: 

  • empfindlichem Nervensystem
  • hormonellen Schwankungen
  • Stress oder Schlafproblemen

ist Matcha oft besser verträglich. 

Antioxidativer Schutz

Matcha ist reich an Catechinen, insbesondere EGCG (Epigallocatechingallat), einem der stärksten bekannten pflanzlichen Antioxidantien. Diese können Zellen vor oxidativem Stress schützen – ein wichtiger Aspekt im Longevity-Kontext.

Matcha als täglicher Energiepartner

Im Gegensatz zu Kaffee erzeugt Matcha keinen typischen „Crash“. Die Energie hält länger an, ist gleichmäßiger und mental klarer.

Fazit

Kaffee stimuliert. Matcha reguliert.
Wer Energie ohne Nervosität, Zittern oder Tiefphasen sucht, findet in Matcha eine deutlich sanftere Alternative.

 

Wissenschaftliche Quellen

  • Haskell et al. (2008), Biol Psychol

  • Kimura et al. (2007), Biol Psychol

  • Unno et al. (2017), Nutrients

  • Einöther & Martens (2013), Nutr Neurosci

  • Cabrera et al. (2006), J Am Coll Nutr

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