BASISCHE ERNÄHRUNG - SO GEHT'S

Unser Lifestyle ist heutzutage nicht selten von Stress, Hektik, zu wenig Bewegung und ungesunder Ernährung begleitet - Faktoren, die zu einer chronischen Übersäuerung unseres Organismus führen können.

Symptome einer Übersäuerung sind oftmals kaum wahrnehmbar und eher subtil spürbar: Müdigkeit, Haarausfall, Kopfschmerzen oder Empfindungsstörungen können erste Anzeichen sein. Häufig wird von so genannten „Verschlackungen“ gesprochen, ein Begriff der eher umstritten ist und daher rührt, das Säure-puffernde Substanzen in Funktions- und Bindegewebe des Körpers aufgebraucht sind und ein normales Reagieren verhindert ist.

Neben einer Flüssigkeitszufuhr von 2-3 Litern wie Wasser oder Kräutertee, ausreichend Schlaf und einer basischen Ernährung (siehe unten) empfehlen Experten besonders auch basische Mineralien, Vitamine, Kräuter und Vitalpilze, um den Organismus wieder ins Gleichgewicht bringen.

So können Vitalpilze wie beispielsweise der Cordyceps eine positive Wirkung auf das Nierensystem haben und Stoffwechselprozesse anregen (enthalten z.B. in den BEAUTY X HYALURONAN CAPSULES, im COCO BEAUTY SPARKLE oder auch in den ENERGY KAPSELN). Neben Alpha-Liponsäure als Radikalfänger (enthalten in allen BEAUTY Formeln) empfiehlt sich besonders aber auch die Zufuhr von Mineralstoffen wie Zink, um den Säure-Basen-Stoffwechsel zu stärken und die Entsäuerung zu unterstützen (enthalten ebenfalls in BXH, oder in unserem PURE GLOW Set).

Carolin Kotke, Herzmensch und eine gute alte Freundin der YLUMI-Familie, Bloggerin und Model aus Hamburg hat vor einiger Zeit einen wunderbaren Artikel über basische Ernährung geschrieben, den wir als heutigen Gastbeitrag aufführen möchten. Mehr Infos zu Caro und ihrem Blog findet ihr HIER.


WARUM BASISCHE ERNÄHRUNG?


Nach meiner Krebsdiagnose war es mir wichtig auch selbst etwas zu tun und nicht immer nur tatenlos all den Ärzten bei ihren Entscheidungen zu zuschauen. Leider kann man bei solch einer Diagnose nicht viel machen außer den Ärzten zu vertrauen. Wenn wir unserem Körper aber helfen können, dann mit der Ernährung! Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt und nach der richtigen Ernährungsform für mich gesucht. Im Endeffekt muss das jeder für sich individuell entscheiden, ich probiere mich aber nun zum größten Teil basisch und hormonfrei zu ernähren. Basisch, weil nachgewiesen worden ist, dass in „basischen Körpern“ keine Krebszellen überleben oder entstehen können. So ist ein saures Milieu quasi eine Art Einladung für Bakterien und Krebszellen (vor allem wenn man wie ich genetisch bedingt vorbelastet ist -> BRCA1). Und nicht nur Tumorerkrankungen können mit einer basischen Ernährung vorgebeugt werden, sondern auch Erkrankungen wie Gicht, Herzinfarkt, Magen-Darm-Geschwüre, Migräne, Neurodermitis, Osteoporose und vieles mehr. Also allerhand um einmal mehr über die basische Ernährung nachzudenken und darüber was man tagtäglich so zu sich nimmt. Auf der anderen Seite probiere ich mich möglichst hormonfrei zu ernähren, da nachgewiesen worden ist, dass sich meine Tumorzellen von den Hormonen in meinem Körper ernährt haben. Zum einen gebe ich hier der „Pille“ die Schuld, welche ich jahrelang eingenommen habe und somit für einen unausgeglichenen Hormonhaushalt in meinem Körper gesorgt habe, aber auch über die Nahrung nehmen wir immer häufiger Östrogene zu uns und beeinflussen den Hormonhaushalt somit zusätzlich. Beispielsweise haben Sojaprodukte, Hülsenfrüchte oder Granatäpfel einen hohen Östrogenanteil, so dass ich probiere diese Produkte zu vermeiden. Wie ich anfänglich geschrieben habe ist dies aber er eine sehr individuelle Entscheidung. Viel Frauen in den Wechseljahren haben beispielsweise einen Östrogenmangel. Hier können die Produkte sogar von Vorteil sein. Da allerdings die basische Ernährung für jedermann zu empfehlen ist, möchte ich diesen Blogpost der basischen Ernährung widmen und hier einen kleinen Einblick in die basische Ernährung geben.


SÄURE-BASEN-BALANCE


Unsere Ernährungs- und Lebensweise führt oft zu einer starken Säurebelastung für unseren Körper ohne dass wir es selbst merken. Ihr fühlt euch müde, schlapp, habt Schlafprobleme und vielleicht sogar auch des Öfteren Sodbrennen? Eine Übersäuerung eures Körpers kann die Ursache sein. Um den vorzubeugen ist es wichtig auf eine ausgeglichene Säure-Basen-Balance zu achten. Das heißt also, dass ihr nicht zwingend nur noch basisch essen und auf gewisse Dinge verzichten solltet – auf das Gleichgewicht kommt es an! So liegt ein gesundes Säure-Basen-Verhältnis bei 80:20. 80% der Ernährung sollte damit basisch sein, 20% der Ernährung kann säurebildende Produkte beinhalten.

Generell kann man sagen, dass heutzutage auf unseren Speiseplan oftmals zu viel Fertigprodukte stehen. In nahezu allen Lebensmitteln verbergen sich mittlerweile Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe und Zucker. Schaut euch die Zusammensetzung eurer Produkte einmal näher an. Je länger die Zutatenliste eines Produktes, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zur unerwünschten Säurebildung führt. Ich persönlich habe schon einen Schreck bei einigen vermeintlich gesunden Lebensmitteln bekommen. Oftmals befindet sich Industriezucker in Lebensmitteln, wo ich sie überhaupt nicht vermutet hätte. Das ist erschreckend! Überprüft eure Lebensmittel also lieber noch einmal genauer.

 

WELCHE LEBENSMITTEL SIND BASISCH UND WELCHE NICHT?

Meine „basischen Lieblingslebensmittel“ möchte ich euch hier einmal kurz zusammenfassen:

Basische Lebensmittel


Obst

  • Äpfel
  • Avocado
  • Banane
  • Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren etc.)
  • Kiwis
  • Mango
  • Pfirsich
  • Rhabarber
  • Zitrone!


Gemüse

  • Blumenkohl
  • Brokkoli!
  • Gurken!
  • Karotten
  • Kartoffeln (ihr müsst also nicht auf Kohlenhydrate verzichten  )
  • Kürbis
  • Rote Bete
  • Pilze (vor allem Pfifferlinge sind sehr basisch)
  • Süßkartoffeln
  • Zucchini


Salate und Kräuter

  • Basilikum
  • Dill
  • Feld- und Kopfsalat
  • Kurkuma
  • Löwenzahn
  • Petersilie
  • Pfefferminze
  • Rucola
  • Safran
  • Salbei
  • Schnittlauch
  • Spinat
  • Vanille
  • Zimt


Samen und Nüsse

  • Mandeln
  • Kokosnuss
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkerne


Kaltgepresste Pflanzenöle

  • Kürbiskernöl
  • Rapsöl
  • Olivenöl
  • Sonnenblumenöl


Basische Süßungsmittel

  • Agavendicksaft
  • Datteln/Feigen
  • Xylit
  • Stevia


Getränke

  • Wasser
  • Kokosmilch
  • Kräutertee
  • Mandelmilch
  • Frisch gepresste Fruchtsäfte
  • Zitronenwasser (200ml Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone)


GUTE SÄUREBILDENDE LEBENSMITTEL


Getreide

  • Getreideprodukte wie Dinkel, Gerste und Hirse
  • Pseudogetreide wie Amarant, Buchweizen und Quinoa
  • Vollkornreis


Nüsse

  • Cashew
  • Walnüsse
  • Pistazien


Sonstiges

  • Naturtrüber Apfelessig
  • Frischmilch (am besten Bio oder Demeter, ich persönlich bin aber zum größten Teil auf Kokos- und Mandelmilch umgestiegen), Alternativ geht auch Molke und Buttermilch
  • Grüntee/ Matcha

 

Welche Lebensmittel ihr eher meiden bzw. 20% eures täglichen Bedarfs ausmachen sollten, sind die folgenden:


SCHLECHTE SÄUREBILDENDEN LEBENSMITTEL


Tierisches Eiweiß

  • Eier aus konventioneller Landwirtschaft
  • Fisch und Meeresfrüchte aus konventioneller Aquakultur
  • Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft (vor allem Schweinefleisch sollte sehr reduziert werden)
  • Milchprodukte
  • Wurstwaren


Wenn tierische Produkte am besten Bio-Produkte! Ich probiere meinen Fleischkonsum auf 1x in der Woche zu reduzieren. Wenn ich Fleisch oder Fisch esse, dann meist Hühnerfleisch oder Lachs.


Getränke

  • Alkohol!
  • Kaffee!
  • Mineralwasser und generell kohlensäurehaltige Getränke
  • Schwarzer Tee
  • Softdrinks und Limonade (mit Industriezucker)


Sonstiges

  • Essig
  • Fertigprodukte und stark industriell verarbeitete Lebensmittel
  • Getreideprodukte/ Back- und Teigwaren (Brot, Brötchen, Croissants, Laugengebäck!, Pasta, Haferflocken etc.) – wenn Brot und Pasta, dann bestenfalls Dinkel oder Vollkorn
  • Senf
  • Zucker und zuckerhaltige Produkte

 

Den original Beitrag von Caro findet ihr HIER.



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